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Mit Hilfe des '''`MailTo`'''-Makros kann man E-Mail-Adressen recht sicher in ein Wiki einbringen, ohne befrchten zu mssen, dass sie leicht durch Spam-Bots (automatische E-Mail-Adressen-Sammelroboter) gefunden und missbraucht wird.

= Benutzung =

{{{
[[MailTo(Vorname DOT Nachname AT example DOT net)]]
}}}

oder

{{{
[[MailTo(Vorname DOT Nachname AT example DOT net, Link-Text)]]
}}}

= Was passiert dann? =

Es wird unterschieden zwischen ''angemeldeten'' und ''anonymen'' Benutzern.

Bei angemeldeten Benutzern wird davon ausgegangen, dass sie diese E-Mail-Adresse lesen und benutzen drfen (sonst wrde man sie ja nicht im Wiki verffentlichen).

Bei anonymen Benutzern ist die Lage kritischer - denn das knnen einerseits zwar auch "normale" Benutzer sein, es besteht aber auch genauso die Mglichkeit, dass hier jemand oder etwas (ein Spam``Bot) Mailadressen einsammelt, um deren Besitzer nachher mit unerwnschter kommerzieller Werbung zu beglcken (dies ist ein ganz allgemeines Problem im Internet).

== Angemeldete Benutzer ==

Diese bekommen Folgendes zu sehen:
 Vorname.Nachname@example.net

Also einen direkt lesbaren und anklickbaren `mailto:`-Link.

== Anonyme Benutzer ==

Bei anonymen Benutzern (ebenso wie bei Spam-Bots und anderen Robots) zeigt das Makro den Text einfach so an, wie er als Parameter dem Makro bergeben wurde:

 Vorname DOT Nachname AT example DOT net

Also reinen Text, ohne `mailto:`-Link. Ein intelligenter menschlicher Leser kann sich dann einen Reim darauf machen und die E-Mail-Adresse dann von Hand in sein E-Mail-Programm eingeben.

Ein automatischer Spam-Bot kann aber vermutlich mit diesem Text nichts anfangen, er "berliest" ihn (es sei denn, es ist ein besonders schlauer, dazu siehe unten) und das Makro hat seinen Zweck erfllt, nmlich unntigen Spam zu verhindern.

= Funktionsweise und weitere Beispiele =

Bei anonymen Benutzern gibt das Makro den Text so aus, wie er als Parameter bergeben wurde.

Bei angemeldeten Benutzern verarbeitet das Makro die bergebene Zeichenkette:

 1. Folgende komplett gro geschriebene Worte werden ersetzt:

  || AT   || @ ||
  || DOT  || . ||
  || DASH || - ||

 1. Andere komplett gro geschriebene Worte wie z.B. NO SPAM NOSPAM WASAUCHIMMER ICH WILL KEINEN SPAM usw. werden einfach weggeworfen (also durch einen Leerstring ersetzt).

 1. Danach werden die Leerzeichen entfernt.

 1. Zuguterletzt wird daraus ein anklickbarer `mailto:`-Link generiert.

Es besteht natrlich die Gefahr, dass ein besonders ''schlauer'' Spam-Bot vielleicht bliche Sachen wie AT und DOT und NOSPAM auch schon erkennen kann und entsprechend umformt.

Was aber die Sache wirklich schwierig macht, ist, dass man ''beliebige'' Worte einstreuen kann und auch beliebig Leerzeichen einstreuen kann.

Der Spam-Bot, der das noch erkennen kann, hat sich die E-Mail dann quasi redlich verdient. ;)

Man kann die Funktionsweise von Mail``To gut sehen, wenn man diese Beispiele als angemeldeter und nicht angemeldeter Benutzer vergleicht:

 * `[[MailTo(Vorname DOT Nachname AT example DOT net)]]` ergibt: [[MailTo(Vorname DOT Nachname AT example DOT net)]]

 * `[[MailTo(Vorname . Nachname AT exa mp le DOT n e t)]]` ergibt: [[MailTo(Vorname . Nachname AT exa mp le DOT n e t)]]

 * `[[MailTo(Vorname ICH WILL KEINEN SPAM . Nachname@example DOT net)]]` ergibt: [[MailTo(Vorname ICH WILL KEINEN SPAM . Nachname@example DOT net)]]

 * `[[MailTo(Vor name ICH Nachname WILL AT KEINEN SPAM example DOT n e t)]]` ergibt: [[MailTo(Vor name ICH Nachname WILL AT KEINEN SPAM example DOT n e t)]]

 * `[[MailTo(Vorname DOT Nachname AT example DOT net, Ich, meinereiner und ich selbst)]]` ergibt: [[MailTo(Vorname DOT Nachname AT example DOT net, Ich, meinereiner und ich selbst)]]

/!\ Wieviel jeder Eigentmer einer Mailadresse den nicht-angemeldeten ''menschlichen'' Benutzern zumuten will, sei jedem selbst berlassen. Wer es selbst fr den menschlichen Leser schwierig macht, bekommt eben weniger E-Mail. ;)

